HSG-Damen könnten sich mit einem Sieg etwas Luft verschaffen –
Am Sonntag beginnt für die Damen der HSG Rodgau Nieder-Roden das Handballjahr 2026. Die Spieltagsplaner wollten es, dass die Rückrunde nicht im alten Jahr endet. Die zweite Saisonhälfte startet erst in einer Woche, zwischenzeitlich gab es eine lange Pause. So treten die Baggerseepiratinnen nun im letzten Spiel der Hinrunde beim Bundesliga-Nachwuchs des Thüringer HC an. Der Blick auf die Tabelle zeigt die Bedeutung der Begegnung. Die Rodgauerinnen belegen mit drei Pluspunkten den ersten Nichtabstiegsplatz, gefolgt vom punktgleichen HC Leipzig II – und dem kommenden Gegner aus Thüringen (zwei Pluspunkte). Bei einem Sieg könnten sich die HSG-Damen ein bisschen Luft im Kampf um den Drittligaverbleib verschaffen. Im Falle einer Niederlage würden sie die Hinserie auf einem Abstiegsplatz beenden. In Anbetracht schwerer Gegner in den nächsten Wochen wäre das keine gute Option. Somit dürfte angesichts dieser Konstellation für ausreichend Brisanz gesorgt sein. Spielbeginn am Sonntag im SH Sportgymnasium in Erfurt ist um 17 Uhr. Wer die 250 Kilometer lange Strecke nicht antreten möchte, kann die Partie daheim im kostenpflichtigen Livestream verfolgen (3,50 Euro): https://sporteurope.tv/thueringer-hc-frauen-ii/3-liga-frauen-staffel-mitte-thueringer-hc-ii-vs-hsg-rodgau-nieder-roden
Florian Lebherz, Trainer der Baggerseepiratinnen, sagt: „Die Mannschaft hat die siebenwöchige Pause gut genutzt, um an den Schwachstellen zu arbeiten. Es ist nicht immer leicht, die Mädels über eine so lange spielfreie Zeit bei Laune zu halten. Ich glaube jedoch, dass uns dies gut gelungen ist. Am Wochenende wird die Mannschaft mit Ausnahme von Marie Ann Wohlfahrt vollständig sein. Wir fahren nach Thüringen, um zwei Punkte nach Hause zu bringen. Allerdings müssen wir auf das Schlimmste vorbereitet sein: Denn auch diese Zweitvertretung kann Spielerinnen aus der ersten Bundesliga einsetzen. Wir dürfen aber nicht an uns zweifeln und allerspätestens das Spiel gegen Mainz 05 hat uns gezeigt, was in dieser Mannschaft steckt. Wenn wir von Beginn an – und dann 60 Minuten lang – konsequent und sicher spielen, werden wir dort gewinnen. Dabei dürfen wir uns keinen schwachen Moment erlauben. Auf die wurfgewaltige Rückraumspielerin Kim Ott haben wir bei der Vorbereitung auf das Spiel ein besonderes Augenmerk gelegt.“
