wC-Jugend kommt mit 25:43 (9:20) unter die Räder

Am Samstag  stand für die weibliche C-Jugend in der RODAUSTROM Sportarena das letzte Spiel vor den Herbstferien auf dem Programm. Mit der HSG Bensheim/Auerbach wartete dabei eine Mannschaft auf das Knaf-Team, die als haushoher Favorit in die Partie ging und mit zahlreichen Hessenkaderspielerinnen anreiste.

Doch von Respekt war bei den Gastgeberinnen in den Anfangsminuten nichts zu spüren. Die Baggerseepiratinnen erwischten einen guten Start und legten mit 2:0 vor. Auch nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich blieben die HSG-Mädels mutig und konnte beim 3:2 noch einmal die Führung übernehmen.
Es sollte jedoch  die letzte Führung der Partie bleiben.

In den ersten Minuten zeigte die Abwehr der Gastgeberinnen, dass sie dem Favoriten das Leben so schwer wie möglich machen wollte. Die HSG-Mädels standen aufmerksam, gingen engagiert in die Zweikämpfe und störten damit zunächst den schnellen Spielfluss der Gäste.

Doch die Mädels von der Bergstraße ließen sich davon nicht beeindrucken. Mit hoher spielerischer Qualität, viel Tempo und einem sehr variablen Angriffsspiel fanden sie spielend Lösungen gegen die Defensive der Gastgeberinnen. Immer wieder wurde die besser postierte Mitspielerin gefunden und so die Abwehr der Baggerseepiratinnen mit spielerischer Leichtigkeit auseinandergenommen.

Mit zunehmender Spieldauer setzte sich die individuelle Klasse der Gäste immer deutlicher durch. Die Flammen der „Flames“ gingen nie aus. Der Vorsprung wuchs Tor um Tor und nach 20 Minuten leuchtete bereits ein 8:20 aus Sicht der Gastgeberinnen auf der Anzeigetafel. Damit war die Partie gegen den Favoriten praktisch entschieden.

Aufgeben kam für die C-Mädels allerdings nicht infrage.

Die Baggerseepiratinnen starteten nach dem Seitenwechsel erneut gut in die Partie und knüpften an die guten Anfangsminuten der ersten Halbzeit an. Lediglich das Wurfglück war nicht auf der Seite der Heim-Mannschaft. Gut herausgespielte Möglichkeiten fanden nicht den Weg ins Tor auch weil die Bensheimer  Torhüterin mit starken Paraden glänzte.

So entwickelte sich im weiteren Spielverlauf eine Partie, in der die „Flames“ ihren Vorsprung souverän verwalteten und sogar ausbauten. Für das Knaf-Team bot sich dadurch die Gelegenheit zu rotieren und allen Spielerinnen wertvolle Einsatzminuten und wichtige Erfahrungen gegen einen Gegner auf sehr hohem Niveau zu ermöglichen.

Auch wenn am Ende eine deutliche 25:43 Niederlage auf der Tafel stand, konnten die Baggerseepiratinnen vor allem aus den ersten Minuten und dem engagierten Auftreten über weite Strecken der Partie einiges mitnehmen. Gegen einen solchen Gegner sind es gerade diese Erfahrungen, die die Mannschaft in ihrer Entwicklung weiterbringen.

Nun heißt es für die Jungpiratinnen: Erst einmal ordentlich durchatmen, Leinen hoch und Kräfte sammeln.
„Nur wer weiß, wo er hinsegeln will, setzt die Segel richtig“

Für die Mädels steht eine knapp vierwöchige Pause an, bevor es am 24. Oktober wieder ernst wird. Dann wartet mit dem Auswärtsspiel in Großwallstadt bereits die nächste anspruchsvolle Aufgabe.

Es spielten:
Anna Stickl, Klara Büchner, Leony Pöhle; Zoe Bambuch, Luise Biallowons, Milla Hotho, Lisann Keller, Marisa Klein, Joanna Knaf, Hanna Königshausen, Emilia Marzo-Wilhelm, Emma Mattmüller, Lucija Radnic, Mathea Rosnizeck, Sarah Schultheiß, Pauline Schüler