HSG Rodgau Nieder-Roden – HSG Maintal II 21:29 (13:12)
Nicht jede Fahrt verläuft bei ruhiger See – und manchmal dreht der Wind schneller als gedacht. Genau das erleben die Baggerseepiratinnen beim Heimspiel gegen die HSG Maintal II in der RODAUSTROM Sportarena.
Die wJD erwischt einen richtig guten Start. Mit viel Spielfreude und konzentriertem Zusammenspiel übernehmen die Mädchen früh das Kommando und erspielen sich zunächst einen deutlichen Vorsprung. Maintal findet jedoch zunehmend besser in die Partie und arbeitet sich wieder heran. Trotzdem gehen die Piratinnen mit einer knappen 13:12-Führung in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel dreht sich die Begegnung. Die Gäste erhöhen den Druck, nutzen ihre Möglichkeiten konsequenter und setzen sich nach und nach ab. Die Baggerseepiratinnen halten dagegen und kämpfen bis zum Schluss, finden aber nicht mehr so leicht in den Rhythmus aus der Anfangsphase zurück. Am Ende steht ein 21:29 auf der Anzeigetafel.
Auch wenn es diesmal nicht für zwei Punkte reicht, gehört genau diese Erfahrung zur Entwicklung einer jungen Mannschaft. Wenn ein Spiel plötzlich kippt, heißt es, Ruhe zu bewahren, weiter füreinander einzustehen und neue Lösungen zu finden. Die Piratinnen lassen sich nicht hängen und zeigen auch in einer schwierigen Phase Einsatz und Zusammenhalt.
So bleibt neben der Enttäuschung über das Ergebnis vor allem eine wertvolle Erkenntnis: Die erste Hälfte zeigt, was in dieser Mannschaft steckt – und auch Gegenwind gehört zur Reise.
Es spielten:
Lia Bambuch, Ida Bartoszewicz, Yasmin Ben Aicha, Anna Brenk, Hannah Eckert, Theresa Hähnert, Lea Kappauf, Amelie Kindling, Hannah König, Paulina Ludwig, Lina Renner, Ronja Scherleithner, Linda Sobirey, Alena Unger




