Baggerseepiraten vor großer Herausforderung –

Am Samstagabend wartet auf die HSG Rodgau Nieder-Roden in der 3. Liga Süd-West ein echtes Schwergewicht. Um 19:30 Uhr gastiert die HSG Krefeld Niederrhein in der RODAUSTROM Sportarena. 

Die Ausgangslage könnte dabei kaum unterschiedlicher sein: Während die Krefelder mit einer makellosen Bilanz von fünf Siegen aus fünf Spielen anreisen und zuletzt die Bergischen Panther mit 40:26 bezwangen, steht für die Rodgauer nach fünf Spieltagen ein Sieg, ein Unentschieden und drei Niederlagen zu Buche. Zuletzt musste sich die HSG in Dutenhofen mit 24:29 geschlagen geben. 

Krefeld kommt mit voller Wucht

Die Gäste sind als Zweitliga-Absteiger in die Saison gestartet und haben vom ersten Spiel an ihre Ambitionen unterstrichen. 41:33 gegen Düsseldorf/Ratingen, 38:26 in Friesenheim, 38:25 in Vallendar, 26:22 in Hanau und zuletzt 40:26 gegen die Bergischen Panther – die Zahlen sprechen für sich.

Rodgau braucht Leidenschaft, Mut und die RODAUSTROM Sportarena

Für die Baggerseepiraten ist die Partie deshalb eine große Herausforderung – aber auch eine große Chance. Nach dem furiosen 32:31-Heimsieg gegen Dormagen und dem starken 30:30 zum Saisonauftakt in Longerich hat die Mannschaft bereits gezeigt, dass sie auch gegen ambitionierte Gegner bestehen kann. 

Jetzt gilt es, über 60 Minuten maximale Intensität auf die Platte zu bringen. Gegen Krefeld wird jeder Fehler bestraft werden, gleichzeitig muss die HSG ihre eigenen Möglichkeiten konsequenter nutzen. Vor allem die Defensive muss gegen die bislang enorm treffsichere Krefelder Offensive kompakt stehen und das Tempospiel der Gäste möglichst früh unterbrechen.

Und dann ist da noch die RODAUSTROM Sportarena: Wenn die Halle von der ersten Minute an brennt, kann daraus genau jene Energie entstehen, die es gegen einen solchen Gegner braucht. HSG-Trainer Christian Sommer erwartet einen Gegner, der seiner Mannschaft alles abverlangen wird:

„Krefeld kommt mit enorm viel Selbstvertrauen und einer beeindruckenden Serie zu uns. Wir wissen, was auf uns zukommt. Aber wir spielen zu Hause und wollen zeigen, dass wir auch gegen eine solche Mannschaft bestehen können. Dafür müssen wir von der ersten Sekunde an hellwach sein, mit maximaler Leidenschaft verteidigen und unsere Chancen konsequent nutzen. Wenn wir als Mannschaft zusammenstehen und die Halle hinter uns haben, ist alles möglich.“