HSG Rodgau Nieder-Roden B1 – HLZ Friesenheim/Hochdorf 29:31 (13:17)

Unsere männliche B1 verliert in der Jugendbundesliga am Sonntag in der RODAUSTROM Sportarena gegen
HLZ Friesenheim/Hochdorf mit 29:31. Anders als in einigen Spielen zuvor blieb der Leistungseinbruch
diesmal aus. Die Jungs sind konstant drangeblieben und haben dreimal ausgeglichen. Am Ende standen
sie trotzdem ohne Punkte da.

Der Start gehörte der HSG. Nach dem 5:3 in der 10. Minute lag Rodgau mit zwei Toren vorn. Dann drehte
Friesenheim binnen knapp zwei Minuten auf 5:6. Es blieb ein Spiel auf Augenhöhe mit Gleichstand bei
6:6, 7:7 und 8:8. Beim 9:8 in der 19. Minute ging die HSG zum letzten Mal in Führung.

Danach kippte die erste Hälfte. Gut sechs Minuten blieb Rodgau ohne eigenen Treffer, die Gäste warfen
sechs Tore in Serie. Aus dem 9:8 wurde ein 9:14. In der Abwehr fehlte in dieser Phase an einigen Stellen
die letzte Konsequenz. Die HSG verkürzte noch auf 11:14, zur Pause stand es 13:17.

Nach dem Seitenwechsel war die Mannschaft sofort wieder da: 14:17, 15:17, 16:17 in weniger als zwei
Minuten. Von da an lag Rodgau nie mehr als zwei Tore zurück. Die Taktik mit zwei Kreisläufern zeigte
Wirkung, dazu kamen viele gute Tempogegenstöße.

Den Ausgleich schaffte die HSG gleich dreimal: zum 25:25 (46.), 26:26 (51.) und 27:27 (54.). Jedes Mal
hatte Friesenheim/Hochdorf die passende Antwort, und der Führungstreffer blieb aus. Er hätte dem
Team Momentum gegeben. Das Spielglück stand an diesem Tag nicht auf unserer Seite. Zwei
Siebenmeter blieben ungenutzt, einer davon beim Stand von 25:26.

Im Angriff haben wir es uns im zweiten Durchgang selbst schwergemacht. Gerade nach den
Ausgleichstreffern fehlten die Ideen, um die Führung zu holen. Hier hätten wir klüger spielen müssen.
Nach dem 27:27 und den beiden Auszeiten dauerte es fast sechs Minuten, bis Rodgau wieder traf.
Friesenheim zog auf 27:29 davon. Die HSG verkürzte noch zweimal auf 28:29 und 29:30, doch 32
Sekunden vor Schluss stellten die Gäste den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her.

Die Niederlage tut weh, weil mehr drin war. Sie zeigt aber auch, wie nah die Mannschaft dran ist.
Glückwunsch an HLZ Friesenheim/Hochdorf. Wir freuen uns auf das Rückspiel.

Es spielten:
Bartoszewicz, Emil; Brendel, Noah; Brosch, Ole; Klein, Julius; Martinac, Leon; Rhein, Jan; Rill, Carl Conrad; Saric, Luc; Schüler, Mateo Elias; Senßfelder, Max; Skornicka, Nick Leonard; Stark, Luca; Wisser, Nicolas; Zetzsche, Niklas