Samstag in Hüttenberg sollen die Früchte eingefahren werden –
Nach der dreiwöchigen spielfreien Zeit steht für die Regionalligadamen der HSG Rodgau Nieder-Roden die nächste Aufgabe an. Am Samstagnachmittag treten sie auswärts um 16 Uhr beim TV Hüttenberg an. Dort wollen sie erstmals in der noch jungen Saison auch in fremder Halle punkten. In der Vorbereitung wurde alles dafür getan, sodass die Baggerseepiratinnen gut gerüstet nach Mittelhessen fahren. „Nach dem Sieg gegen Hungen/Lich haben wir die Pause genutzt, um gezielt an unseren Schwachstellen zu arbeiten“, sagt Florian Lebherz. „Wir konnten intensiv trainieren und mussten natürlich auch das eine oder andere interne Gespräch führen“, berichtet der HSG-Trainer. „Ich hoffe, dass diese Zeit gefruchtet hat und wir geschlossen als Mannschaft nach Hüttenberg fahren.“
Der TV Hüttenberg ist ein erfahrenes Team, das seit vielen Jahren in der Regionalliga spielt. „Man darf sich deshalb nicht davon blenden lassen, dass sie beim Aufsteiger TG Kastel verloren haben“, betont Florian Lebherz. „Kurz darauf haben sie überraschend deutlich beim letztjährigen Hessenmeister Baunatal gewonnen und damit eindrucksvoll gezeigt, welche Qualität in dieser Mannschaft steckt.“ Die Baggerseepiratinnen müssen vor allem die Rückraumwürfe verhindern und gleichzeitig die erfahrene Melanie Braun am Kreis gut verteidigen. „Hüttenberg ist ein Team, das in seinen Leistungen durchaus schwanken kann“, weiß Lebherz. „Aber ich bin mir sicher, dass unsere Kontrahentinnen in ihrem Heimspiel gegen uns alles in die Waagschale werfen werden“, glaubt Nieder-Rodens Coach. „Spätestens nach unserer Niederlage in Kleenheim sollten wir gewarnt sein und wissen, dass wir keinen Gegner mehr unterschätzen dürfen.“
Die klare Vorgabe des Trainers für Samstag lautet deshalb: „Eine geschlossene Mannschaftsleistung, eine aggressive Abwehr und ein effektiver Angriff – wenn wir das konsequent umsetzen, sollten wir die zwei Punkte mit nach Hause nehmen können.“