Im letzten Spiel der Regionalliga Saison mussten die Baggerseepiraten gegen den Tabellendritten TSG Münster in Kelkheim antreten. Mit 39:36 konnten die mA-Junioren aus Münster das Spiel für sich entscheiden, trotz eines guten Spiels von Seiten der Baggerseepiraten.
Die Baggerseepiraten kamen zu Beginn des Spiels besser als der Gegner aus Münster aus den Startlöchern und gingen in der 8. Minute mit 9:7 in Führung. Dann aber eine Schwächephase der Baggerseepiraten, die sich erst auf das schnelle Ballbesitzspiel der Münsterer einstellen mussten. In der 26. Minute konnten die mA-Junioren aus Münster mit sieben Toren auf 22:15 davonziehen, ehe die Baggerseepiraten bis zur Halbzeitpause auf 22:18 verkürzen konnten.
In der zweiten Hälfte ein ähnliches Bild wie in der ersten Hälfte. Man merkte aber trotzdem, dass die Baggerseepiraten dranbleiben wollten. Sie blieben dran, auch wenn zwischenzeitlich die Münsterer mit sieben Toren Vorsprung davonziehen konnten. Die Baggerseepiraten kämpften sich zurück ins Spiel, waren in der 48. Minute bis auf zwei Tore herangekommen. Die Baggerseepiraten wollten die Überraschung erzwingen. Es sollte aber nicht ganz reichen. Mit 36:39 zogen die Baggerseepiraten den Kürzeren. Heute auch wieder eine gute Leistung gezeigt, es sollte aber wieder einmal nicht sein.
Trainer Robert Scariot war heute zufrieden mit den gezeigten Leistungen. Es war heute wieder einmal mehr drin. Mit etwas mehr Biss und ein Quäntchen mehr Glück, wie auch in den letzten Partien, hätte man hier punkten können.
Die Baggerseepiraten beendeten die Regionalliga Spielsaison 2024/25 mit dem 9. Platz. Das hört sich erstmal sportlich gesehen nicht so ganz gut an. Das täuscht allerdings. Die Mannschaft hat sich überraschenderweise für die neu gegründete Regionalliga der mA-Junioren qualifiziert. Hat dabei einige etablierte Teams hinter sich gelassen. Das war schon eine „überragende“ Leistung. Ihr könnt stolz auf das sein, was ihr in dieser Saison geleistet habt. Die mA2-Junioren traten als einiges A2-Team in der Regionalliga auf, mussten sich daher jede Woche mit den ersten A-Junioren Teams hessenweit messen. Auch war das Team nicht so weit weg von den Spitzenteams der Regionalliga, sieht man einmal ab von dem Team aus Hanau, das die Liga dominiert hat und die Qualifikation zur Bundesliga im letzten Jahr verpasst hat. Die Baggerseepiraten haben sich mit einigen Teams gemessen, deren Ansprüche höher waren, als in der Regionalliga zu spielen. Mit einigem Verletzungspech und häufigerem Wechseln in der Team-Zusammensetzung mussten die Baggerseepiraten in dieser Regionalliga-Saison kämpfen. Nichtsdestotrotz konnte man doch etliche Regionalliga Konkurrenten ärgern und auch einige Siege nach Hause fahren. Der Stamm der Mannschaft spielt schon seit der C-Jugend zusammen, setzt sich hauptsächlich aus den eigenen Nachwuchskräften zusammen. Das ist umso bemerkenswerter, da die meisten etablierten Liga-Teams sich die Stammkräfte auch von außerhalb rekrutieren. Klar, das bleibt nicht aus, wenn man in der Regionalliga ein Wörtchen mitreden möchte.
Der Berichterstatter wünscht allen Beteiligten Spielern wie Trainern und Betreuer alles Beste für das, was kommt. Die Spieler, die noch im A-Junioren Bereich weiterspielen können, euch die besten Wünsche für die kommende A-Junioren-Saison. Der ein oder andere im Team hat durchaus auch das Potenzial, in dem Bundesliga-Team der HSG Nieder-Roden mitzumischen. Und zu guter Letzt, die besten Wünsche an diejenigen, die in den Senioren Bereich wechseln. Bleibt dabei, der Anfang wird nicht ganz leicht werden, aber da mussten, müssen alle durch. Der Berichterstatter verabschiedet sich wünscht allen Beteiligten, Freunden und Unterstützern des Teams, Helfern, Kuchen- und Brötchen-Spendern (zu den heimischen Spieltagen) alles Gute, bleibt gesund und habt Freude an dem, was Ihr macht. Ich werde jetzt wieder mehr Fußball schauen können. Schau merr mal….
Es spielten:
Wali Ashrati (TW), Philipp Scariot, Jason Hardrick, Tim Weiland, Dennis Kvashchenko, Anton Geyer, Felix Jordan, Masato Kopecki, Paul Christian, Laurenz Valentin Schittenkopf, Nicolas Stockmar und Taylor Hörhold. Vergessen an dieser Stelle wird nicht der in den letzten Spielen verletzungsbedingte Ausfall von Hugo Hoffmann, der auch zum Stamm des Teams gehörte.