Überzeugender 30:24 (15:9)-Sieg gegen den TV Aldekerk –
Der erste Saisonheimsieg ist unter Dach und Fach! Mit 30:24 (15:9) gewannen die Damen der HSG Rodgau Nieder-Roden gegen den Mitkonkurrenten TV Aldekerk. Damit bleiben die Rodgauerinnen weiter im Rennen um den Ligaverbleib. „Wir haben gezeigt, dass wir es wollen“, lobte HSG-Trainer Florian Lebherz. „Und dass wir es können!“ Seine Schützlinge legten los wie die Feuerwehr, führten nach gut acht Minuten mit 6:0. Kurz darauf kam dann der Schreckmoment: Kristin Amos (5/2) verletzte sich bei einer Angriffsaktion, verließ gestützt das Spielfeld. Einige Minuten später gab es dann Entwarnung, Amos kehrte noch in der ersten Halbzeit wieder zurück aufs Parkett. Die Baggerseepiratinnen hielten derweil Kurs und den Gegner weiter auf Distanz. Bis zur Pause blieb es beim Sechs-Tore Vorsprung. „Ich hatte von meiner Mannschaft vor der Partie taktische Disziplin und mentale Stärke gefordert“, sagte Florian Lebherz. „Das haben wir gerade in der ersten Halbzeit sehr gut umgesetzt.“ Er hob besonders die Abwehrleistung und die bärenstarke Torhüterin Naomi Speckhardt hervor, die zudem gleich mehrere Siebenmeter entschärfte.
„Nicht beeindrucken lassen“
In der zweiten Halbzeit verkürzte Aldekerk beim Stand von 20:17 bis auf drei Tore (44.). Florian Lebherz nahm eine Auszeit und die Baggerseepiratinnen stellten bald darauf den alten Abstand wieder her: 23:17 leuchtete es auf der Anzeigetafel (49.). „Wir sind zurück in die Struktur gekommen und haben immer an uns geglaubt“, betonte Nieder-Rodens Trainer. „Unsere Fans haben uns dabei fantastisch unterstützt.“ Bis zum Spielende ließen die HSG-Damen wenig anbrennen. Zwar kam Aldekerk noch einmal auf vier Tore heran (52.). Doch nachdem Jana Göbel (6), Jil Riecke (9/4) und Elena Bonifer (5) in der Schlussphase trafen, stand es 27:21 – der Deckel war drauf (57.) „Selbst als die Gegnerinnen in den letzten Minuten auf eine total offensive Deckung umstellten, haben wir uns nicht beeindrucken lassen“, freute sich Florian Lebherz, der von einer geschlossenen Mannschaftsleistung sprach. „Mit uns muss wieder gerechnet werden!“ Das nächste Spiel ist erst in knapp zwei Wochen. Am 15. März kommt der starke Aufsteiger TSG Leihgestern zum Hessenduell in die RODAUSTROM Sportarena.
