Bruchköbel, 21.02.2026 –
Mit dem Ziel, an die starken Leistungen der vergangenen beiden Spiele anzuknüpfen und insbesondere im Vergleich zum Hinspiel ihr spielerisches Potenzial zu zeigen, reisten die Baggerseepiratinnen nach Bruchköbel. Entsprechend konzentriert und entschlossen präsentierte sich das Team von Beginn an und machte früh deutlich, dass es diesmal die Punkte mitnehmen wollte.
In der Anfangsphase begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe. Bis zur 17. Minute blieb das Spiel eng und umkämpft, beim Stand von 6:7 war noch alles offen. Beide Mannschaften erspielten sich im Angriff immer wieder gute Möglichkeiten und agierten zugleich engagiert und kompromisslos in der Abwehr.
Im Anschluss übernahmen jedoch die Baggerseepiratinnen zunehmend die Kontrolle. Die Abwehr stand nun deutlich geschlossener, arbeitete im Verbund, half konsequent aus und erkämpfte sich wichtige Ballgewinne. Diese wurden im Tempospiel und durch geduldig ausgespielte Angriffe effektiv genutzt. Tor um Tor setzte sich die Mannschaft ab und erspielte sich bis zur Halbzeit eine verdiente 8:16-Führung.
Kurz vor der Pause kam es verletzungsbedingt auf Seiten Bruchköbels zu einer längeren Unterbrechung. Wir wünschen der betroffenen Spielerin an dieser Stelle gute und schnelle Besserung sowie eine baldige Rückkehr auf das Spielfeld.
Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Baggerseepiratinnen konzentriert und knüpften an ihre starke Leistung der ersten Halbzeit an. Die Abwehr stand weiterhin kompakt und geschlossen, zwang die Gastgeberinnen zu schwierigen Würfen und unterstützte die Torfrauen, die mit starken Paraden und gutem Stellungsspiel das Tor gut zumachten. Im Angriff überzeugte das Team durch Tempo und eine konsequente Chancenverwertung.
Gegen Ende der Partie ließ die Konzentration auf Seiten der Baggerseepiratinnen etwas nach, wodurch sich kleinere Unachtsamkeiten einschlichen. Dennoch versuchten die Baggerseepiratinnen, ihre Führung kontrolliert zu verwalten, weiterhin stabil zu verteidigen und den Vorsprung nicht mehr aus der Hand zu geben. Mit Einsatz und Teamgeist brachten sie das Spiel schließlich souverän über die Zeit.
Am Ende stand ein verdienter 18:25-Auswärtssieg auf der Anzeigetafel. Ausschlaggebend waren die geschlossene Teamleistung, eine kompakte Abwehr, kämpferisch eroberte Bälle, starke Torhüterleistungen und ein disziplinierter Auftritt im Angriff. Ein überzeugendes Zeichen der Weiterentwicklung im Vergleich zum Hinspiel.
Spielerinnen:
Tor: Schäfer, Valta / Feld: Bärmann, Eberlein, Grimm, Klein, Ronschak, Rosillo Vizuete, Tomashevska, Wätzold, Willand, Wollek
