Trainer Florian Lebherz sieht die HSG-Damen auf dem richtigen Weg
Foto: Für Jil Riecke & Co. geht es wieder los ! –
Am Samstag beginnt für die Frauen der HSG Rodgau Nieder-Roden ein neuer Abschnitt: Nach sechs Spielzeiten in der 3. Liga treten die Baggerseepiratinnen nun in der Regionalliga Hessen an. Zum Auftakt der Runde geht es daheim gegen die HSG Weiterstadt/Braunshardt/Worfelden. Spielbeginn in der RODAUSTROM Sportarena ist um 15 Uhr.
„Die Saisonvorbereitung lief deutlich besser als im letzten Jahr“, sagt Florian Lebherz. „Einer der entscheidenden Gründe dafür war, dass die Verletzten aus der vergangenen Saison zurückgekehrt sind“, argumentiert der Trainer der Rodgauerinnen. „Dadurch hatten wir deutlich bessere Optionen in der Trainingsgestaltung.“ Die Neuzugänge seien sehr gut integriert worden und hätten sich auch selbst eingefunden. Marie Hattig (HSG Haibach/Glattbach), Joelle Gerbig (TSG Eddersheim), Anna Hoffmann (TSG Bürgel) und Tamara Midjic aus der A-Jugend werden die Baggerseepiratinnen verstärken. Im Oktober stößt dann noch Torhüterin Tabea Coors dazu. „Auch menschlich sind die Spielerinnen ein Gewinn für uns“, betont Florian Lebherz. „Wir haben eine sehr gute Stimmung in der Mannschaft und das macht einiges aus“, so Nieder-Rodens Coach. „Denn wir mussten uns natürlich nach dem bitteren Abstieg aus der 3. Liga neu sortieren.“
Lebherz freut sich, dass die Mannschaft größtenteils zusammengeblieben ist. Die Abgänge von Clara Wimmer (Budenheim), Sophie Born (Karriereende) und Mary Ann Wohlfahrt (TG Kastel) seien gut kompensiert worden. Testspiele, auch gegen Drittligisten, und diverse Turniere hätten gezeigt, dass sein Team auf dem richtigen Weg sei. „Somit ist das Saisonziel eine obere Tabellenplatzierung“, blickt der Trainer voraus. „Wenn alle fit bleiben und nichts Außergewöhnliches passiert, dann ist sicherlich auch noch mehr drin.“ Darüber möchte er jedoch erst sprechen, wenn die Runde in vollem Gange ist.
Zum Auftakt geht es für die Baggerseepiratinnen gegen einen brandgefährlichen Gegner. Mit Weiterstadt kommt der letztjährige Vizemeister der Regionalliga: eine Mannschaft, die seit vielen Jahren zusammenspielt und zuletzt immer oben mit dabei war. 2024 wurden die Gäste sogar Meister und scheiterten nur knapp in der Aufstiegsrelegation zur 3. Liga. Somit kommt es am ersten Spieltag zu einem echten Topspiel. „Wir haben uns gut auf Weiterstadt vorbereitet und hoffen, dass wir gleich vor heimischer Kulisse die ersten zwei Punkte einfahren können“, sagt Florian Lebherz. „Weiterstadt ist bekannt dafür, dass sie sehr offensiv decken und unheimlich stark im Eins-gegen-eins sind“, weiß er über den Kontrahenten. „Wir müssen unser Spiel aufziehen und haben einen klaren Matchplan. Den dürfen wir zu keinem Zeitpunkt aus dem Blick lassen“, freut er sich auf die bevorstehende Partie.
