HSG Rodgau Nieder-Roden – TSG Oberursel 28:25 (17:14)

Die weibliche C-Jugend der HSG Rodgau Nieder-Roden wollte am Wochenende in der Regionalliga 1 unbedingt die Auswärtsniederlage gegen Schwarzbach vergessen machen.
In der GOS-Halle der Claus-von-Stauffenberg-Schule zeigten die Jungpiratinnen von Beginn an, dass sie sich für die gute Trainingswoche belohnen wollten. Vor allem die vielen technischen Fehler aus der Vorwoche sollten deutlich reduziert werden.

In der Abwehr wollte Trainer Knaf die Mitte und die Rückraumspielerinnen der körperlich überlegenen Oberurselerinnen mit konsequenten Stoppfouls möglichst aus dem Spiel genommen werden. Die Abschlüsse wollte man über die Außen erzwingen. Dieser Matchplan ging in den Anfangsminuten hervorragend auf. Auch im Angriff zeigten die Knaf-Sieben von Beginn an eine deutliche Steigerung. Mit schön herausgespielten Spielzügen wurden immer wieder Lücken in der Oberurseler Abwehr gerissen.

Durch ein breites Angriffsspiel gelang es den Baggerseepiratinnen, den Abwehrverband der Gäste auseinanderzuziehen. Auch vom Rückraum erzielten die Rodgauer Mädels schöne Tore. Die Angriffe waren durchaus variabel und die Mannschaft spielte mit Bewegung und Tempo. So ging es mit einer verdienten 17:14-Führung in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel erwischten die „Orscheler“ den besseren Start und konnten den Rückstand schnell verkürzen. Beim 18:17 war die Partie wieder völlig offen. Doch die Baggerseepiratinnen hielten kämpferisch dagegen und ließen sich nicht aus der Ruhe bringen.

Das Spiel blieb zunächst eng, ehe die Gastgeberinnen ab der 42. Minute noch einmal richtig aufdrehten. Mit einem 5:0-Lauf zum 28:22 spielten sich die Jungpiratinnen fast schon in einen Rausch und besiegelten die die Vorentscheidung. Die Gäste aus dem Vordertaunus konnten zum Ende zwar noch etwas Ergebniskorrektur betreiben, doch am verdienten 28:25-Heimsieg der HSG änderte das nichts mehr.

Unterm Strich zeigten unsere C-Mädels eine kämpferisch tadellose Leistung und steigerten sich auch spielerisch im Vergleich zur Vorwoche deutlich. Die Trainingsinhalte wurden über weite Strecken sehr gut umgesetzt und die Mannschaft belohnte sich mit zwei wichtigen Punkten.

Einziger Wermutstropfen: Eine unserer Spielerinnen musste das Spielfeld mit einer Platzwunde verlassen. Wir wünschen gute und schnelle Besserung!

Glückwunsch an die gesamte Mannschaft zu dieser starken Leistung!

Es spielten:
Anna Stickl, Klara Büchner; Zoe Bambuch, Luise Biallowons, Milla Hotho, Lisann Keller, Marisa Klein, Joanna Knaf, Hanna Königshausen, Emilia Marzo-Wilhelm, Emma Mattmüller, Lucija Radnic, Mathea Rosnizeck, Pauline Schüler, Adrianna Staniecko