Es war kein gewöhnliches Auswärtsspiel – es war das Derby gegen den Tabellenletzten HSG Hanau und gegen die eisige Kälte in der Sporthalle. Doch am Ende triumphierten die U19 Baggerseepiraten mit einem Arbeitssieg.
Erste Halbzeit: Ein zähes Ringen in den ersten 20 Minuten
Die ersten 20 Minuten glichen einem Schlagabtausch zweier Mannschaften mit starken Abwehrreihen, die sich nichts schenkten. Tor um Tor ging es hin und her, bis zur 20 Minute und dem Spielstand von 10:10. Dann aber zündeten die Baggerseepiraten ihren Turbo: mit einem furioser 5‑Tore‑Lauf, setzten sich unsere Jungs mit 10:15 ab. Mit einem selbstbewussten 12:16 ging es in die Pause.
Zweite Halbzeit: Ein Spielverlauf der Charakter zeigt
Kurz nach Wiederanpfiff schien alles auf einen kontrollierten Auswärtssieg der Baggerseepiraten hinauszulaufen, der Vorsprung war stabil und das Spiel im Griff. Doch in der 31. Minute kippte die Partie abrupt: Nach einem unglücklichen Blockversuch musste ein Rückraumspieler der HSG Nieder‑Roden mit einer Roten Karte vom Feld. Von diesem Moment an geriet der Rhythmus ins Wanken – und Hanau witterte seine Chance.
Die Gastgeber stellten auf eine offensive Abwehr um und kämpften sich Tor um Tor heran. In der 40. Minute folgte die kalte Dusche für unsere Jungs: 19:18 – Hanau hatte das Spiel gedreht.
Doch das Trainerteam reagierte entschlossen. Mit der Umstellung auf zwei Kreisläufer fand Nieder‑Roden zurück in die Spur. In dieser Phase gelang den Baggerseepiraten 5 Tore über die guten Kreisläufer. Zwischen der 53. und 57. Minute der spielentscheidende Verlauf: Ein 3‑Tore‑Lauf der Baggerseepiraten stellte die Weichen endgültig auf Sieg. Hanau hatte dem nichts mehr entgegenzusetzen. Mit der Schlusssirene war klar: Der 26:30‑Erfolg war verdient – und ein echtes Stück harte Arbeit.
Ausblick:
Am 25.01.2026 wartet der Tabellendritte DJK Budenheim. Um die Punkte in Nieder‑Roden zu behalten, wird eine deutliche Steigerung nötig sein.
Es spielten:
Daniele Giannusa, David Helfrich; Timo Braun, Tim Christan, Paul Ehrlich, Mathis Glück, Ben Horlebein, Nick Hundegger, Miro Hundur, Niklas Klein, Bennet Knaf, Norman Kotzur, Philipp Maul, Constantin Meyer, Linus Zölls,
