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Die HSG Rodgau Nieder-Roden unterliegt der HSG Dutenhofen-Münchholzhausen II mit 24:29 und steht nach fünf Spieltagen auf Platz 13.

Rodgau – Wie bereits in der vergangenen Saison gab es für die Handballer der HSG Rodgau Nieder-Roden gegen die HSG Dutenhofen-Münchholzhausen II nichts zu holen: Am Samstagabend unterlagen die von Christian Sommer trainierten „Baggerseepiraten“ in Dutenhofen mit 24:29 (13:15) und stehen damit nach fünf Spieltagen mit 3:7 Punkten auf Platz 13 in der 3. Liga.

Die Rodgauer mussten auf Kapitän Florian Stenger verzichten (private Gründe). Zum zweiten Mal in dieser Spielzeit dabei war Justin Kraus, der Linksaußen spielt normalerweise im Regionalligateam der Nieder-Rodener. Auch Jugend-Nationalspieler Constantin Meyer stand erneut im Kader. Für den 17-jährigen Kreisläufer war es der dritte Einsatz in der dritthöchsten Spielklasse.

Offener Schlagabtausch zu Beginn

In den ersten Minuten war es ein offener Schlagabtausch, bis die „Baggerseepiraten“ erstmals in der neunten Spielminute durch zwei schnelle Tore von Samuel Hoddersen und Nils Haus mit 5:3 in Führung gingen. Diese hatte aber nicht lange Bestand, ein 4:0-Lauf der Gastgeber binnen zwei Minuten sorgte für die Dutenhofener Führung. In einer knappen ersten Halbzeit, in welcher die Führung öfters hin und her wechselte, setzte sich die Heimmannschaft kurz vor der Pause nach einer Zeitstrafe für US-Nationalspieler Samuel Hoddersen erneut mit zwei Toren Vorsprung ab und brachte diesen auch in die Kabine.

Nach Wiederbeginn liefen die „Baggerseepiraten“ diesem Rückstand hinterher. Zwar kamen sie dank Toren von Nils Haus (42.) und Constantin Meyer (44.) auf 19:20 und 20:21 heran, der Ausgleich sollte aber nicht gelingen. Die Wetzlarer Bundesliga-Reserve baute den Vorsprung immer weiter aus. Die Nieder-Rodener hatten nicht mehr viel entgegenzusetzen. Der letztjährige Tabellenfünfte durfte sich somit über den ersten Saisonsieg freuen.

„Wir müssen die Ruhe bewahren“

„Das war alles andere als das, was wir uns vorgestellt haben“, meinte Christian Sommer frustriert: „Ich glaube, dass Dutenhofen schlagbar gewesen wäre. Wir haben allerdings leider noch mehr Fehler als sie produziert“, ärgerte er sich über diese Pleite.

Die HSG hat nun bereits die dritte Niederlage im fünften Saisonspiel erlitten, Grund zur Panik gibt es aber nicht, wie auch Sommer selbst findet: „Erst einmal müssen wir die Ruhe bewahren, das ist ganz klar“, sagt der erfahrene Trainer. „Um in die Erfolgsspur zurückzufinden, ist die Formel: Arbeit, Arbeit, Arbeit. Und genau das müssen wir hinbekommen, weiter hart arbeiten und uns wieder aufrichten, dann wird der Erfolg wieder kommen“, fordert er.

Zeitstrafen: 6:1 – 7m: 2/2 – 2/3HSG Rodgau: Becker, Höpfner (1), Bludau; Wucherpfennig (2), Meyer (1), Kraus, Wunderlich, Haus (6), Georgi, Weiland (2), Markert, Hoddersen (3), Planken (1), Brandt (4), Möller (4), Klein