Knapp 200 Interessierte fanden den Weg in die RODAUSTROM Sportarena

 

Genau eine Woche vor dem offiziellen Rundenbeginn hatten die Rodgauer Handballer zu ihrer traditionellen Mannschaftspräsentation geladen. Diesmal fand die Veranstaltung im Rahmen eines lockeren Frühschoppens in der heimischen RODAUSTROM Sportarena statt. Mit ein paar einleitenden Begrüßungsworten nutzte HSG-Vorstand Reinhard Pietschmann die Möglichkeit, das bisherige sportliche Jahr und dessen Highlights zu betrachten: „Beide 3. Liga-Teams haben den Klassenerhalt gepackt, wir haben ein Benefizspiel auf die Beine gestellt, das bei vielen Menschen noch lange in Erinnerung bleiben wird. Zudem hat die männliche A-Jugend einen nationalen Titel gewonnen und zu guter Letzt durften wir fast 80 Mannschaften zum HSG-Freiluftturnier begrüßen“.

Auch der Geschäftsführer der Stadtwerke Rodgau, Markus Ebel-Waldmann, zollte den Anstrengungen reichlich Respekt und freute sich sehr darüber, dass die Sporthalle rechtzeitig zur Präsentation jetzt nach Außen deutlich sichtbar als RODAUSTROM Sportarena erkannt wird. „Wir als Stadtwerke stehen als langfristiger Unterstützer hinter der HSG und ich persönlich sehe die Sportarena fast als mein `Wohnzimmer` an“, so Ebel-Waldmann, der die Lacher auf seiner Seite hatte. Max Breitenbach, erstmals offiziell als neuer Bürgermeister anwesend, fand ebenfalls lobende Worte und sprach von einem sportlichen Aushängeschild für die Stadt Rodgau. Auf die Frage nach einer Sanierung der Kabinen redete er nicht lange um den heißen Brei herum: „Wir wissen alle, dass da etwas passieren muss. Versprechen kann ich an dieser Stelle nichts aber es besteht eine gute Chance, dass wir das Thema nächstes Jahr angehen.“ Damit sorgte er für mächtig Applaus der zahlreichen Anwesenden, bevor es dann zur Vorstellung der neu zusammengestellten HSG-Flaggschiffe ging. Sowohl bei den Damen, als auch bei den Herren gab es einige neue Gesichter zu  entdecken. Beide Trainer zeigten sich mit dem Verlauf der Vorbereitung zufrieden und sehen dem nahenden Wochenende mit großer Vorfreude entgegen. Das Hauptaugenmerk wird darauf liegen, die neuen Akteure unter Wettkampfbedingungen schnell zu integrieren, denn auch die kommende Runde wird aufgrund der erhöhten Zahl an Absteigern vom ersten Spieltag an hart umkämpft sein. „So eine nervenaufreibende Saison wie letztes Jahr wollen wir unbedingt vermeiden“, gab Damentrainer Ergün Sahin zu Protokoll und Jan Redmann, der mittlerweile in sein sechstes Jahr als Cheftrainer der Baggerseepiraten geht, ergänzte: „Unser Ziel ist es, mit schnellem und variablem Spiel so viele Punkte wie möglich zu sammeln. Dann schauen wir mal, wo wir am Ende landen.“

Bei interessanten Gesprächen und kühlen Getränken wurde dann von vielen HSG-Fans noch reichlich gefachsimpelt und debattiert, bis alle die RODAUSTROM Sportarena sehr zufrieden verließen.