Am Sonntagmorgen um 11:30 Uhr trafen die C1-Baggerseepiratinnen in der Eichendorffhalle auf die TSG Münster. Die Begegnung in der Regionalliga 2 versprach Spannung, auch wenn die Gäste bislang noch ohne Punktgewinn am Tabellenende standen.

Die Jungpiratinnen starteten recht gut in die Partie und erspielten sich eine frühe 2:0-Führung. Im Verlauf der ersten Anfangsminuten gingen die Gastgeberinnen jedoch mit 7:4 in Führung. Doch die Rodgauerinnen hielten dagegen, ließen sich davon nicht beeindrucken und glichen zum 7:7 aus. Über die Außenposition konnten anfangs schöne Tore erzielt werden. Doch dann verloren die Baggerseepiratinnen etwas den Zugriff, während die TSG Münster dies in einen 4:0-Lauf ummünzten. So setzten sich die Mädchen auf dem Kelkheimer Stadtteil auf 11:7 ab. Mit dem Halbzeitpfiff stand ein 12:8 auf der Anzeigetafel.

Trotz einer engagierten Abwehrarbeit (nur 12 Gegentore im ersten Durchgang unterstrichen die stabile Defensive) fehlte es im Angriff an der nötigen Treffsicherheit. Zahlreiche gute Chancen blieben ungenutzt, auch weil die Münsterer Torfrau mit starken Paraden glänzte.

Nach dem Seitenwechsel versuchten die Baggerseepiratinnen, den Rückstand zu verkürzen, blieben aber immer wieder an der gegnerischen Defensive hängen oder scheiterten am Abschluss. So stand am Ende eine herbe 18:22-Niederlage zu Buche. Nach dem Schlusspfiff eine bittere, aber auch lehrreiche Erfahrung für das junge Team.

Wenn man bedenkt, dass der Großteil der Mannschaft aus Spielerinnen des jüngeren Jahrgangs besteht und das Team teilweise Unterstützung aus der D-Jugend benötigt, verdient die gezeigte Leistung großen Respekt. Der Einsatz, die Leidenschaft und der Teamgeist stimmen – auf dieser Basis lässt sich aufbauen. „Wir haben uns viel vorgenommen, aber am Sonntagmorgen einfach zu viele Möglichkeiten liegen lassen“, lautete das Fazit aus dem Trainerteam. „Auf Regionalliga-Niveau muss alles passen, um letztendlich wertvolle Punkte mitzunehmen.“

Die Leistung in der Defensive lässt dennoch positiv in die Zukunft blicken. Mit derselben Einstellung, aber besserer Chancenverwertung, wollen die Baggerseepiratinnen im nächsten Heimspiel wieder in See stechen. Am Samstag, 16. November um 17:45 Uhr, empfängt der Piraten-Nachwuchs in der RODAUSTROM Sportarena den aktuellen Spitzenreiter JSG Wallstadt. Vielleicht gelingt dann die erhoffte Überraschung vor heimischem Publikum.

Es spielten:
Anna Lena Stickl (TW), Rea Heilmann (TW); Zoe Marie Bambuch, Paula Gottwald, Linda Herbig, Lisann Keller, Marisa Klein, Joanna Knaf, Mila Kühnel, Lynn Müller, Pauline Schüler