Die U19 der HSG Nieder-Roden musste im Heimspiel gegen die DJK SF Budenheim einen bitteren Rückschlag im Kampf um wichtige Punkte hinnehmen. Trotz großer Moral, zweier überragender Torhüterleistungen und zahlreicher Chancen blieben die Zähler am Ende beim Gast.
Aus Sicht der Baggerseepiraten verdienen besonders die beiden Torhüter ein besonderes Lob. Mit vielen starken Paraden hielten sie ihr Team über die gesamte Spielzeit im Spiel. Allerdings erwischte auch der Torhüter der Gäste einen guten Tag – sodass die Keeper auf beiden Seiten das Spiel prägten.
Erste Halbzeit: 11:14
Der Start verlief alles andere als optimal: Bereits nach zwei Minuten lag die HSG mit 0:3 zurück – Ungenauigkeiten im Angriff und mangelnde Entschlossenheit im Abschluss erschwerten den Beginn.
Erst danach fanden die Baggerseepiraten besser ins Spiel. Bis zur 13. Minute liefen sie weiterhin einem Drei-Tore-Rückstand hinterher, doch eine gute Leistung im Tor eröffnete mehrfach die Möglichkeit, den Abstand zu verkürzen.
Dieses Momentum nutzte die Mannschaft schließlich: In der 24. Minute gelang der verdiente 10:10-Ausgleich. Statt in dieser Phase jedoch in Führung zu gehen, ließ die HSG mehrere klare Chancen ungenutzt. So ging man trotz guter Aufholjagd mit einem 11:14 in die Pause.
Zweite Halbzeit: 17:16
Nach Wiederanpfiff blieb die Torwartleistung konstant stark, gestützt auf wichtige Paraden fand die HSG wieder ins Spiel und glich in der zweiten Halbzeit erstmals zum 14:14 aus.
Es entwickelte sich nun ein enges und spannendes Spiel, in dem sich keine Mannschaft absetzen konnte. Doch erneut verpasste es die HSG, klare Chancen – darunter zwei Siebenmeter – zur möglichen Führung zu nutzen.
In der 42. Minute war es dann so weit: Die Baggerseepiraten gingen erstmals mit 18:17 in Führung. Statt den Vorsprung jedoch auszubauen, ließ das Team weitere gute Möglichkeiten liegen. Budenheim nutzte diese Phase konsequent und führte rund neun Minuten vor Schluss mit 20:22.
In der 54. Minute bewies die HSG noch einmal Moral und glich zum 24:24 aus. Doch ungenaue und überhastete Abschlüsse eröffneten den Gästen erneute Gegenstoßgelegenheiten, die sie eiskalt verwerteten. Den daraus resultierenden Zwei-Tore-Vorsprung hielt Budenheim bis zum Abpfiff und entschied das Spiel mit 28:30 für sich.
Es spielten:
David Helfrich, Daniele Giannusa; Paul Christan, Timo Braun, Paul Ehrlich, Ben Horlebein, Nick Hundegger, Jannis Klein, Niklas Klein, Dennis Kvashchenko, Philipp Maul, Constantin Meyer, Luca Möller, Linus Zölls






