25:36 (11:16)-Niederlage fällt am Ende zu hoch aus –

Als klarer Außenseiter waren die Damen der HSG Rodgau Nieder-Roden zu ihrer Auswärtspartie nach Nordhessen gefahren. Und spätestens Mitte der zweiten Halbzeit hatte sich abgezeichnet, dass eine Überraschung ausbleiben würde. Nach 60 Minuten unterlagen die Rodgauerinnen bei den Bad Wildungen Vipers mit 25:36 (11:16). „Wir sind auf einen äußerst schweren Gegner getroffen“, erklärte Florian Lebherz. „Das war uns schon von vornherein klar gewesen“, sagte der Trainer der Baggerseepiratinnen. „Bad Wildungen ist letztlich eine Klasse besser und deshalb reden die Vipers sicherlich im Aufstiegsrennen ein Wörtchen mit.“ Unter dem Strich sei das Ergebnis vor 230 Zuschauern in der Ense-Halle allerdings „eindeutig zu hoch ausgefallen“, so Lebherz. Das lag vor allem daran, dass seine Schützlinge an diesem Tag rund zehn freie Würfe nicht verwandeln konnten. Die fehlende Kaltschnäuzigkeit im Abschluss hat somit ein besseres Resultat verhindert.

Natürlich hätten auch ein paar Tore mehr nichts am grundsätzlichen Ausgang des Spiels geändert. Es zeigte jedoch, dass beim Auftritt der Rodgauerinnen vieles stimmte. Entsprechend lobend fiel die Analyse des Trainers aus: „Ich muss meiner Mannschaft heute Respekt zollen, sie hat sich zu keinem Zeitpunkt aufgegeben, alles reingeworfen, was ging“, resümierte Florian Lebherz. „Die Spielerinnen standen als Team zusammen, dieses Bild war sehr positiv zu beobachten.“ Erst als die Kräfte nachließen, kam Wildungen zu mehreren Gegenstößen in Folge, was das Ergebnis auf der Anzeigetafel deutlicher machte. Beste Torschützinnen im Dress der Baggerseepiratinnen waren Kristin Amos (11/5) und Jil Riecke (6). „Die Begegnungen, die wir gewinnen müssen, kommen erst noch“, betonte Coach Lebherz. „Am Samstag haben wir im Heimspiel gegen Bensheim/Auerbach die nächste Chance, für eine Überraschung zu sorgen.“ Das Ziel Klassenerhalt sei nach wie vor erreichbar, bei dieser „verrückten Runde“ erscheine alles möglich. „Wir glauben fest daran, dass es wir es schaffen werden“, bekräftigte Nieder-Rodens Trainer