Die U19 der Baggerseepiraten hat ihr letztes Auswärtsspiel der Saison 2025/26 eindrucksvoll gewonnen. Mit einem hochverdienten 30:37-Erfolg bei der SG BBM Bietigheim nahm das Team nicht nur die letzten zwei Punkte mit nach Hause, sondern verabschiedete sich mit einer starken Leistung aus der Spielzeit.

Es war beeindruckend zu sehen, wie das Trainer‑ und Betreuerteam um Benjamin von Stein, Lenny Jackl, Robert Scariot und Andreas Braun in der Rückrunde Woche für Woche punktgenau auf das jeweilige Spiel abgestimmt das volle Potenzial dieser Mannschaft zur Entfaltung gebracht haben.

Sportlich hatte die Partie keinen Einfluss mehr auf die Tabellenplatzierung. Dennoch – oder gerade deshalb – entwickelte sich das Spiel zu einem besonderen Abschiedsspiel für unseren Jahrgang 2007 um Jan-Eric Großlaub, David Helfrich, Ben Horlebein, Miro Hundur, Niklas Klein, Dennis Kvashchenko und Philipp Maul und Noah Schmidt, welche nun in den Aktivenbereich wechseln. Was die Mannschaft den zahlreich mitgereisten Fans bot, war eine eindrucksvolle Demonstration ihres tatsächlichen Potenzials.

Mit temporeichem Handball, konsequent eingeleitet über beide Torhüter, einem starken Spiel über Rechts- und Linksaußen, einer sehr stabilen Abwehr, überzeugenden Torwartleistungen, einem effektiven Rückraum sowie starkem Eins-gegen-eins-Spiel zeigte der Jahrgang 2007/2008 noch einmal, wozu er fähig ist. Besonders sehenswert: gleich mehrere Kempa-Tore, die sinnbildlich für Spielfreude und Selbstvertrauen standen. Ein mehr als versöhnlicher Abschied aus der Saison 2025/26.

  1. Halbzeit: 15:19 – Nieder-Roden stets in Führung

Von Beginn an agierte Nieder-Roden konzentriert und entschlossen und erspielte sich früh eine Zwei-Tore-Führung. Bis zur 7. Minute konnte Bietigheim zwar noch zum 5:5 ausgleichen, doch auch eine anschließende Zwei-Minuten-Strafe gegen unsere U19 brachte keinen Bruch ins Spiel. Im Gegenteil: Mit hohem Tempo und einem 3:0-Lauf setzten sich die Baggerseepiraten auf 5:8 ab. Der Treffer zum 5:8 war dabei besonders sehenswert – ein perfekt ausgespielter Kempa-Trick über den Rechtsaußen auf den Linksaußen.

Zwar ließ unsere U19 in dieser Phase noch einige Chancen nach schnellen Torwartabwürfen ungenutzt, doch dies blieb am Ende nur eine Randnotiz. Nach dem zwischenzeitlichen 8:9 (14. Minute) erhöhte Nieder-Roden erneut den Druck und baute den Vorsprung kontinuierlich aus. Über das 9:12 wuchs der Abstand bis zur 29. Minute auf 14:19. Den letzten Treffer vor der Pause erzielte Bietigheim, sodass es mit einer 19:15-Führung für die Gäste in die Kabinen ging.

  1. Halbzeit: 15:18 – Nieder-Roden spielt souverän zu Ende

Nach dem Pausenstand war zu erwarten, dass die SG BBM Bietigheim in der zweiten Halbzeit noch einmal alles versuchen würde. Doch gegen die kompakte Abwehr der Baggerseepiraten fand der Gastgeber kaum Lösungen – statische Eins-gegen-eins-Aktionen wurden konsequent unterbunden.

Auch offensiv zeigte Nieder-Roden weiterhin Spielfreude und Variabilität. Der Treffer zum 17:22, erneut per sehenswertem Kempa-Trick von Halbrechts, brachte erstmals einen Fünf-Tore-Vorsprung. In der 47. Minute folgte dann die Vorentscheidung: Ein 3:0-Lauf sorgte für das 19:28 und einen komfortablen Neun-Tore-Vorsprung.

In den verbleibenden Minuten konnte Bietigheim das Ergebnis lediglich noch kosmetisch verbessern. Zwei Minuten vor dem Ende setzten die Baggerseepiraten mit einem doppelten Kempa-Trick noch einmal ein Ausrufezeichen und stellten den Neun-Tore-Abstand wieder her. Am Ende leuchtete ein hochverdientes 30:37 auf der Anzeigetafel.


Stimme zum Spiel – Jugendleiter Jan Redmann

„Besonders auch bei diesem Spiel war zu erkennen, welches Potenzial in dieser Mannschaft steckt und wie es die Mannschaft geschafft hat, besonders in der zweiten Saisonhälfte dieses Potenzial immer wieder abzurufen. Am Ende hat sie mit einer starken Rückrunde das Minimalziel erreicht: die direkte Qualifikation zur 2. A-JBLH. Auch in der kommenden Saison zählt die HSG Nieder-Roden mit ihrer U19 wieder zu den 36 besten Mannschaften Deutschlands.“

Es spielten:
David Helfrich und Gabriel Iacob; Tim Christan, Timo Braun, Paul Ehrlich, Carlo Greitenmeier, Jan-Eric Großlaub, Ben Horlebein, Nick Hundegger, Miro Hundur, Jannis Klein, Niklas Klein, Philipp Maul, Laurenz Schittenkopf