Damen Bez. A: HSG – HSG OberBieberStamm 22:17 (10:7)
Am vergangenen Spieltag empfingen die Baggerseepiratinnen die HSG OberBieberStamm in heimischer Halle. Mit klarem Ziel vor Augen, dieses Spiel für sich zu entscheiden, gingen die Piratinnen hochmotiviert in die Partie und wollten von Beginn an zeigen, dass die Punkte in eigener Halle bleiben sollten.
Der Start verlief jedoch zunächst nicht optimal. Die Gäste fanden besser ins Spiel und gingen früh mit 0:2 in Führung. Durch geduldig ausgespielte Angriffe und konsequente Abschlüsse setzten sie die Baggerseepiratinnen unter Druck, während sich im Angriff der Gastgeberinnen zunächst noch kleine Ungenauigkeiten und vergebene Chancen einschlichen. Doch die Piratinnen ließen sich davon nicht aus dem Konzept bringen. Mit zunehmender Spieldauer stabilisierte sich vor allem die Abwehr, Ballgewinne häuften sich und auch im Angriff wurden die Aktionen klarer und konsequenter.
So kämpften sich die Baggerseepiratinnen Schritt für Schritt zurück ins Spiel und übernahmen zunehmend die Kontrolle. Angeführt von einer geschlossenen Mannschaftsleistung drehten sie die Partie und erspielten sich bis zur Halbzeit eine verdiente 10:7-Führung.
Nach dem Seitenwechsel blieb die Begegnung zunächst ausgeglichen. Die HSG OberBieberStamm versuchte, den Rückstand zu verkürzen, doch die Defensive der Piratinnen stand weiterhin kompakt und ließ nur wenige klare Chancen zu. Gleichzeitig agierten die Gastgeberinnen im Angriff geduldiger und fanden immer wieder Lösungen, um wichtige Treffer zu erzielen und den Vorsprung zu behaupten.
Im weiteren Spielverlauf machte sich dann die größere Konstanz der Baggerseepiratinnen bemerkbar. Auch wenn nicht jede Torchance genutzt wurde, blieben sie ruhig und konzentriert. Immer wieder gelang es ihnen, entscheidende Tore zu erzielen und die Gäste auf Distanz zu halten.
In der Schlussphase ließ die Heimmannschaft schließlich nichts mehr anbrennen. Während die Gäste einige Möglichkeiten ungenutzt ließen, spielten die Baggerseepiratinnen ihre Angriffe souverän zu Ende und bauten ihre Führung weiter aus. Spätestens in den letzten Minuten war die Partie entschieden.
Am Ende stand ein verdienter 22:17-Erfolg, bei dem vor allem die geschlossene Mannschaftsleistung sowie eine stabile und engagierte Abwehr den Ausschlag gaben.
Spielerinnen:
Tor: Schäfer, Valta / Feld: Bärmann, Eberlein, Grimm, Klein, Ronschak, Rosillo Vizuete, Tomashevska, Wätzold, Weiß, Wollek
