Am Sonntag in Recklinghausen müssen die HSG-Damen alles abrufen –

Die Damen der HSG Rodgau Nieder-Roden reißen derzeit Autobahn-Kilometer ab. Nachdem es zum Jahresauftakt ins rund 250 Kilometer entfernte Erfurt ging, steht am kommenden Sonntag erneut eine längere Auswärtsfahrt an. Diesmal führt die Reise in den Norden des Ruhrgebiets, ins gut 275 Kilometer entfernte Recklinghausen. Dort gilt es, nach dem verpatzten Jahresauftakt wieder in die Spur zu kommen. Allerdings wartet auf die Baggerseepiratinnen ein ganz dickes Brett: Sie müssen beim Tabellenzweiten der 3. Liga Mitte, der Polizeisportvereinigung (PSV) Recklinghausen, antreten.Völlig chancenlos sind die Rodgauerinnen nicht, wie das Hinspiel gezeigt hat. Da lagen sie zum Saisonauftakt lange vorne, mussten sich aber am Schluss dann doch noch geschlagen geben. Das nunam Sonntag anstehende Rückspiel beginnt um 17 Uhr in der Recklinghäuser Sporthalle der Gesamtschule Nord.

Florian Lebherz, Trainer der Baggerseepiratinnen, blickt voraus: „Wir haben in dieser Woche einiges aus unserem letzten Spiel beim Thüringer HC aufarbeiten müssen. Mit Recklinghausen wartet niemand geringeres als der Meisterschaftsfavorit auf uns. Wir können befreit aufspielen, sollten aber nicht mit der falschen Einstellung dort hinfahren. Die Begegnung nur wegen der Tabellensituation im Vorfeld abzuhaken, wäre fahrlässig. Wir müssen als Mannschaft alles geben – und das Hinspiel gegen Recklinghausen hat gezeigt, dass wir auch gegen ein solches Team über 50 Minuten mithalten können. Am Ende waren es Kleinigkeiten, die das Spiel entschieden haben. Wenn wir am Sonntag die Fehler des Gegners konsequent nutzen, dann sehe ich eine realistische Chance,etwas Zählbares mitzunehmen.“

Wer in Recklinghausen nicht dabei sein kann, kann die HSG-Damen wieder im heimischen Wohnzimmer erleben – ab 16:45 Uhr im kostenpflichtigen Livestream von Sporteurope TV (3,50 Euro): https://sporteurope.tv/psv-recklinghausen-frauen/3-liga-frauen-staffel-mitte-psv-recklinghausen-vs-hsg-rodgau-nieder-roden