Innerhalb von nur sieben Tagen absolvierte die weibliche C1-Jugend drei Pflichtspiele und stand damit vor einer kleinen Belastungsprobe. Gegen die favorisierten Mannschaften der HSG Bensheim/Auerbach sowie der HSG Weiterstadt/Braunshardt musste das Team deutliche Niederlagen hinnehmen. Vor allem die Partie am 18. Januar gegen die HSG Bensheim/Auerbach mit einer herben 23:43 Niederlage markierte dabei den bisherigen Tiefpunkt der Saison.
Am Sonntag, den 25. Januar, empfingen die Spielerinnen des Trainertrios Gerstner/Kühnel/Stickl in der Bürgerhaushalle die HSG Dotzheim/Schierstein. Aufgrund der Tabellenkonstellation rechnete man mit einer Begegnung auf Augenhöhe. Die Baggerseepiratinnen fanden gut in die Partie und gestalteten die Anfangsphase ausgeglichen. Die Gäste aus dem Wiesbadener Stadtteil erspielten sich jedoch im Verlauf der ersten Halbzeit einen leichten Vorteil.
Die Begegnung war insgesamt von zahlreichen technischen Fehlern auf beiden Seiten geprägt, wobei das Team aus dem Rodgau eine höhere Fehlerquote verzeichnete. Zur Halbzeitpause lagen die C-Mädels in einer torarmen Hälfte folgerichtig mit 7:9 zurück.
Nach dem Seitenwechsel gelang es der HSG Dotzheim/Schierstein, ihre Führung weiter auszubauen. Ein 4:0-Lauf direkt zu Beginn der zweiten Halbzeit sorgte für einen vorentscheidenden 14:8-Zwischenstand. Spätestens zu diesem Zeitpunkt zeichnete sich der Spielverlauf deutlich ab. Eine Disqualifikation sowie eine Verletzung einer Spielerin verschärften zusätzlich die ohnehin angespannte Personalsituation der Gastgeberinnen.
In der Folge entwickelte sich eine zerfahrene Partie ohne nennenswerte Höhepunkte. Nach 50 Minuten beendete die Schlusssirene das Spiel, das letztlich verdient zugunsten der Gäste entschieden wurde. Für die weibliche C1 stand am Ende eine 19:24-Niederlage zu Buche. Damit setzte sich eine Negativserie fort, die sich wie ein roter Faden durch die laufende Saison zieht. Trotz der anhaltenden Niederlagenserie lässt die Mannschaft den Kopf nicht hängen und wird weiterhin engagiert arbeiten, um sich für ihren Einsatz bald wieder zu belohnen. Die HSG-Familie wünscht Emilia alles Gute und eine schnelle Genesung.
Am kommenden Samstag, den 31. Januar findet in Kriftel das nächste Auswärtsspiel statt. Hier hängen die Trauben auch wieder hoch, jedoch gibt es keinen Grund den Kopf in den Sand zu stecken.
Es spielten:
Rea Heilmann, Hanna Kim; Paula Gottwald, Linda Herbig, Hanna Königshausen, Joanna Knaf, Emilia Marzo, Mia Müller, Lynn Müller, Pauline Schüler, Emilia Schütz, Sara Stark



